Death Rides a Horse - Von Mann zu Mann/Die Rechnung wird mit Blei bezahlt
Ja, doch. Find ich zwar jetzt nicht
durchgehend spannend, aber zumindest ist die Motivation der Charaktere
verständlich, und man kann der ganzen Story gut folgen. Es scheint ja
so, als ob mir das bei Spaghetti Western wichtig ist, was mich ehrlich
gesagt überrascht hat. Ich hätte eher gedacht, dass mir eine gute
Cinematografie mit ein paar coolen Szenen genügen würde, weil es ja halt
doch viel um "Bilder" geht in diesem Genre. Dem ist aber nicht so. Ich
verstehe dann doch gern, warum die Hauptfigur irgendwas tut, und warum
man das interessant finden soll. Und das war hier der Fall, das ist also
gut.
Lieblingsszene: Van Cleef rettet Law den Hintern nach dem Pokerspiel.
Van
Cleef war wieder super, John Phillip Law fand ich jetzt nicht völlig
überzeugend. Er hat zwar die Stimmlage angepasst (was leicht unnatürlich
rüberkommt), aber er passt einfach nicht so recht in diese Welt, warum
auch immer. Für mich kein Spaghetti-Material, der Law (den ich als
Softie-Engel in "Barbarella" sehr mochte), aber auch weit davon
entfernt, zu nerven.
Die Musik ist wieder von Morricone und ist wirklich vergnüglich.
Voll okay und einer der sehenswerteren Filme dieser Nische, mehr dann aber auch wieder nicht.
