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Montag

Per qualche dollaro in più (1965)

For a Few Dollars More - Für ein paar Dollar mehr
 

Hui. Wenn dieser Film in den Saloon tritt, hört die Musik auf zu spielen. Vielleicht der beste Spaghetti-Western aller Zeiten? Jedenfalls ist die Story interessant, und Eastwood hat wohl nie besser ausgesehen. Cineastisch und musikalisch herausragend, aber das weiß ja wirklich sogar der letzte Spaghetti-Verächter ohnehin schon. Harmlos ist der Film aber natürlich nicht, es wird zwar viel gestarrt (sehr viel) und fake geschossen (pfffiiiuuu!), aber es sind auch ein paar heftigere Szenen dabei.
 
Lieblingsszene: Wie El Indios Bande die Bank und deren Wächter ausspioniert.

Sonntag

Per un pugno di dollari (1964)

 A Fistful of Dollars - Für eine Handvoll Dollar
 

Tja, der wirkt irgendwie tapsig im Vergleich zu "A Few Dollars More", nicht? Die Story ist eher doof, und die Charaktere auch. Es ist alles ziemlich uninteressant. Ja, es gibt die Musik, die Settings, aber aus der Trilogie wirkt dieser hier am ehesten wie ein Bud-Spencer-Film. Ob einen das jetzt anspricht ist natürlich Geschmackssache. Mir gefällt's nicht (mehr) besonders.
 
Lieblingsszene: Wo sie wie in "Winnetou" zwischen Felsen herumreiten.

Dienstag

Faccia a faccia (1967)

Face to Face - Von Angesicht zu Angesicht/Zwei für ein Halleluja
 

Mann, Milián schaut wie ein Vollidiot in diesem Film aus. What's. With. The. Hair. Selbst Volontè ist hier ein großer Loser, der noch dazu ständig aussieht, als wäre er in Kreide gefallen. Die Frauen sind... ach, don't get me started.

Ich glaube, das wird nix mehr mit Sollima und mir. Die Story wäre eigentlich interessanter als die in "Big Gundown", aber so wie sie erzählt wird, ist sie nicht gerade spannend oder verständlich. Die ganze Geschichte mit diesem "Outcast"-Lager ist wahnsinnig uninteressant.
 
Der Clou soll ja wohl die Wandlung von Volontès Charakter sein - naja, auf dem Papier klingt das wie eine gute Idee, ist aber im Film null nachvollziehbar. Was genau hat ihn jetzt vom Softie zum brutalen Gangleader gemacht? Die Rednex-Musik am Lagerfeuer etwa, oder die Hitze? Schrecklich.

Lieblingsszene: Oh Gott, keine. Die End-Credits.